Tipps beim Kauf aus dem Ausland:
Beim Kauf eines Handys aus dem Ausland sollten Sie prüfen, ob es sich bei Ihrem Wunschgerät tatsächlich um ein GSM-Handy handelt. Die benötigte Frequenz ist 900 MHz für das D-Netz, bzw. 1800 MHz für das E-Plus Netz. Geräte mit anderen Frequenzen sind in Deutschland nicht einsetzbar.
Da in den meisten Ländern andere Netzstecker verwendet werden, brauchen Sie außerdem einen Adapter für das Ladegerät. Fragen Sie den Importeur, ob er einen entsprechenden Steckdosenadapter mitliefert, oder ob Sie sich selbst darum kümmern müssen
Ähnliches gilt für das Betriebssystem des Handys. Die grundlegenden Telefonfunktionen kann man zur Not auch auf einem japanischen System herausfinden, aber an einem Smartphone mit koreanischen Menüs werden nur echte Profis ihre Freude habe. Auch hier gilt: lieber im Vorfeld abklären, welche Sprachen die Hard- und Software unterstützen.
Beachten Sie unbedingt auch die manchmal sehr langen Lieferzeiten. Hat der Händler die Geräte auf Lager oder müssen die Handys erst bestellt werden? Falls die Geräte bei der Bestellung erst importiert werden müssen, sollten Sie sich auf eine Wartezeit von mindesten zwei bis drei Wochen einrichten.
Denken Sie an die Garantie: Kaufen Sie Ihr Handy bei einem in Deutschland ansässigen Händler, gelten die üblichen Garantie- und Gewährleistungsfristen von 24 Monaten. Geht Ihr Handy in dieser Zeit kaputt, wickelt Ihr Händler den Umtausch oder die Reparatur ab. Ist Ihr Händler nicht in Deutschland ansässig, gelten die Bestimmungen seines Geschäftssitzes.
Überlegen Sie sich gut, ob Sie dieses Risiko eingehen wollen, denn im Falle eines Falles könnte es schwer werden, Garantieansprüche durchzusetzen.